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Jedem siebten Internet User sind seine persönlichen Daten “egal”

Unglaublich aber wahr, doch jedem siebten Internetnutzer ist tatsächlich vollkommen “egal”, was mit seinen Daten geschieht. Das geht aus einer aktuellen Studie von Bitkom hervor. Auch sollen rund 40 Prozent der Internetnutzer glauben, ihre Daten seien im Web grunsätzlich sicher. Das ist ein Irrglaube und jeder der so denkt, handelt absolut fahrlässig und leichtsinnig.

Bitkom Studie: Jedem siebten Internetnutzer sind seine persönlichen Daten vollkommen egal

Die aktuelle Studie von Bitkom ist ernüchternd, denn viele deutsche Internetnutzer haben eine extreme Einstellung zur Datensicherheit, die einen mehr und die einen überhaupt nicht. Somit ist jedem siebten Internetuser tatsächlich vollkommen egal, was mit seinen Daten im Internet geschieht. Die andere Sorte Internetnutzer verzichtet hingegen aus Sicherheitsgründen komplett auf Online-Transaktionen. Dieses zeigte die Studie “Datenschutz im Internet” von der BITKOM recht deutlich. „Zahlreiche Internet-Nutzer haben eine Schwarz-Weiß-Sicht auf die Datensicherheit im Internet. Eine vernünftige Balance zwischen Chancen und Risiken müssen viele erst noch finden. Dabei sollten Politik, Wirtschaft und Verbraucherschützer helfen“, sagte Prof. Dieter Kempf, BITKOM-Präsident und Vorstandsvorsitzender des Vereins „Deutschland sicher im Netz“. Die Studie von BITKOM zeigte eindeutig, dass in der Aufklärung zur Internet- und Datensicherheit mit Sicherheit noch Bedarf besteht, anders kann man sich den hohen Anteil extremer Nutzertypen nicht erklären. Laut der Studie wissen knapp 47 Prozent nicht (fast die Hälfte), was man selbst vorbeugend zum eigenen Schutz seiner Daten im Internet tun kann. Hier besteht dringend Handlungsbedarf.

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Jedem siebten Internet User sind seine persönlichen Daten “egal”

40 Prozent aller Internetuser glauben die Daten sind sicher – 55 Prozent sind eher skeptisch

Man kann die Internetuser momentan in 2 Gruppen einteilen, die einen sind eher fahrlässig und leichtsinnig und die anderen eher übervorsichtig im Internet unterwegs. Der Mittelweg könnte eventuell genau der richtige Weg sein. Nur 40 Prozent aller User glauben, dass Ihre Daten im Internet grundsätzlich sicher seien. Ein großer Irrglaube. 55 Prozent sind hingegen eher skeptisch und übervorsichtig. Dazu gehören vorwiegend die jugendlichen Surfer und User mit hohem formalem Bildungsabschluss. Rund 40 Prozent versenden aus diesem Grund Informationen und Dokumenten lieber per Post, statt per E-Mail. Und fast jeder Vierte (rund 28 Prozent) verzichtet aus Sicherheitsgründen sogar auf Online-Banking und jeder achte (etwa 13 Prozent) auch auf Mitgliedschaften in sozialen Netzwerken. Das ergab eine Studie von Bitkom. Ebenfalls interessant ist das Ergebnis, dass die meisten Internet-Nutzer sich für eine stärkere Vorbeugung und Verfolgung von Straftaten im Web aussprechen. Vier von fünf wünschen sich im Internet mehr Schutz vom Staat, insbesondere gegen Straftaten und Terror. Kempf sagte dazu: “Die Studie zeigt: Der Schutz der persönlichen Daten im Internet ist eine Kernaufgabe von Politik und Wirtschaft geworden. Sie kann nur gemeistert werden, wenn die Verbraucher sensibilisiert sind und mitziehen.”

>>> Hier können Sie sich die Studie BITKOM herunterladen

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2011-07-02T13:40:35+00:00 / 2015-11-22T02:08:41+00:00 / Allgemein (Beratung)
Letztes Update dieser Seite: 22. November 2015