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Telekom will Hausbesitzer an Kosten für Glasfasernetz beteidigen

Nach einem aktuellen Bericht im Focus, möchte die Deutsche Telekom die Hausbesitzer am liebsten an den hohen Kosten für den Ausbau des Glasfasernetzes beteidigen. Erst kürzlich hatten wir darüber berichtet, dass der Netzausbau in Deutschland noch etwa 40 Milliarden kosten wird. Die Telekom geht sogar von 50 Milliarden Euro Investitionen für den Glasfaserausbau aus.

Telekom Chef wehrt sich dagegen, die Ausbaukosten allein tragen zu sollen

Die Telekom will große Teile in Deutschland per Glasfaser erschließen. Dies umfasst die Glasfaser Leitungen auf dem Lande, aber auch die direkte Anbindung der Häuser per Glasfaser (FTTH = Fibre to the home). Doch dieser Glasfaserausbau für die flächendeckende Verfügbarkeit von VDSL und auch der geplanten Fibre Tarife verschlingt Unmengen an Geld. Telekom Chef Niek Jan van Damme geht von weiteren 50 Milliarden  Euro an Investitionen für den Netzausbau aus und sieht nicht ein, diese Kosten allen tragen zu sollen. Der Telekom Chef sieht auch die Hauseigentümer in der Verantwortung. Schon seit längerm ist es Standard, dass Hauseigentümer für den Wasseranschluss, Abwasseranschluss, Gasanschluss, Stromanschluss und oft auch für den Kabelfernsehen Anschluss mit mehreren hundert oder tausenden Euro zur Kasse gebeten werden, warum also auch nicht für die Breitband Internet Anbindung? Die Bundesregierung plant, dass in wenigen Jahren für einen Großteil der Haushalte mindestens eine Breitband Geschwindigkeit von mindestens 50 Mbit/s zur Verfügung steht. Doch der Telekom Chef will auch mit den Wettbewerbern Telefónica O2 und Vodafone sprechen, denn letztlich bräuchten alle Anbieter Anreize für Investionen in den Breitband Internet Ausbau. Und hierbei könnten sich eben auch die Hausbesitzer beteidigen. Auch bei Kabel BW zum Beispiel ist es heutzutage schon üblich, dass der Hausbesitzer für den Kabel TV Anschluss und die Breitband Internet Anbindung an den Ausbaukosten beteidigt wird. Wenn Hausbesitzer oder Vermieter also nach einer Breitband Anbindung per Glasfaser fragten, dann sollten sie sich auch an den Kosten beteidigen. „Hier brauchen wir eine klare gesetzliche Grundlage“, forderte van Damme gegenüber dem Focus.

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Telekom will Hausbesitzer an Kosten für Glasfasernetz beteidigen

Telekom kommt gut voran beim Ausbau Gigabit Internet, aber auch LTE Ausbau läuft

Die Telekom hat in diesem Jahr mit dem Fibre to the Home (FTTH) Ausbau begonnen. Damit ist der Weg für die Gigabit Internet Gesellschaft frei. Die Telekom hat bereits Gigabit Internet erfolgreich getestet, also surfen mit über 1000 Mbit/s (im Vergleich DSL maximal 16 Mbit/s und VDSL maximal 50 Mbit/s). Der Ausbau von Glasfaser wird zunächst aber dort erfolgen, wo viele Haushalte auf einmal erreicht werden können, also wo viele Menschen wohnen (Städte). Auf dem Land hingegen setze die Telekom zunächst auf den LTE Ausbau, um auch abgelegene Orte per Breitband Internet zu erschließen – per Funk. Doch auch die Städte werden mit LTE ausgebaut werden, so hat die Telekom aktuell ein LTE Pilotnetz mit bis zu 100 Mbit/s in Köln gestartet. „Wir werden noch in diesem Jahr in 100 Städten mit dem Ausbau beginnen, mit Leistungen von bis zu 100 Megabit pro Sekunde“, kündigte van Damme an. Die nächsten Ausbaustädte seien Hamburg und Augsburg. Doch die Konkurrenz schläft nicht, Vodafone bietet schon jetzt bundesweit in vielen Ortschaften, auch auf dem Lande, Highspeed Internet per LTE Funk – mit bis zu 50 Mbit/s (also VDSL Geschwindigkeit per Funk).

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2011-08-08T21:20:15+00:00 / 2016-09-16T04:05:32+00:00 / Anbieter Telekom

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Letztes Update dieser Seite: 16. September 2016