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Weniger Strom verbrauchen bei PC / Computer, Drucker & Co.

Die jährliche Stromabrechnung treibt manchem Kunden den Schweiß auf die Stirn, doch wo kommt denn der hohe Stromverbrauch her? Vor allem Büro-Geräte weisen ein hohes Einsparungspotential auf. Wie Sie Ihren PC, den Monitor oder Drucker energiesparend einsetzen und was Sie alles für einen geringeren Stromverbrauch tun können, berichtet der Branchenverband BITKOM.

Kann man Energie sparen und dennoch ohne Einschränkungen alle Geräte jederzeit nutzen?

Wichtig zu erwähnen ist vor allem, dass in den vergangenen Jahren immer energiesparendere Geräte den Elektromarkt erobern. Die alten Röhrenmonitore sind nicht sparsam (ähnlich wie bei TV Geräten, wir berichteten) und auch ein älterer PC oder ein alter Drucker können den Stromverbrauch unnötig erhöhen. Neuere Geräte sind mittlerweile mit einigen Energiesparmöglichkeiten ausgestattet, welche Sie unbedingt auch nutzen sollten: Viele neue Geräte verfügen über ein Null-Watt-Standby. Schalten Sie dieses ein, damit nach einer bestimmten Zeit ohne Eingabe Monitor und Rechner in den Standby-Zustand geschaltet werden, empfohlen werden hier 15 Minuten. Regulieren Sie die  Bildschirmhelligkeit, sofern Ihr Monitor dies nicht von allein anhand der Umgebungsbeleuchtung tut. Dies können Sie direkt am Monitor vornehmen. Das Heruntersetzen der Bildschirmbeleuchtung kann bis zu 30 Prozent Strom gegenüber der Maximalbeleuchtung sparen. Geräte mit einem besonders energiefreundlichen Verbrauch erkennen Sie beim Kauf mittlerweile ganz leicht am Umweltzeichen Energy Star, welches Geräte mit besonders geringem Verbrauchswert kennzeichnet und so auf einen Blick beim Energiesparen hilft. Bei Monitoren für den PC sind oft die LED Geräte ideal.

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Weniger Strom verbrauchen bei PC / Computer, Drucker & Co.

Was beim Strom sparen noch helfen kann – weitere Tipps der BITKOM zum Energiesparen

Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz verlassen, schalten Sie die Geräte ab. Wer längere Zeit den PC verlässt, sollte nicht nur den Monitor, sondern auch Drucker, Scanner und weitere Geräte abschalten. Den Rechner selbst fahren Sie in den Standby-Modus. Drucker, Fax und externe Festplatten sind generell Stromfresser. Wer diese Geräte nicht nutzt, sollte Sie erst gar nicht anschalten. Stecken Sie externe Festplatten also nur an, wenn Sie diese Nutzen oder verwenden Sie externe Festplatten, die sich selbstständig in einen Standbymodus fahren. Drucker, Fax oder Scanner schalten Sie ebenfalls erst direkt vor der Nutzung ein und hinterher direkt wieder ab (beim Faxgerät gilt dies natürlich nicht, wenn Sie generell Faxe empfangen möchten, ohne das Gerät vorher anschalten zu müssen). Manche Geräte besitzen gar keinen Aus-Schalter, dem können Sie Abhilfe schaffen, wenn Sie eine abschaltbare Steckdosenleiste anschaffen oder konsequent bei Nicht-Nutzen den Netzstecker ziehen. Lediglich PC mit Fernwartung dürfen nicht vom Stromnetz genommen werden (z.B. auch Server). Schalten Sie den Bildschirmschoner aus, dieser ist heute nicht mehr nötig, sondern eine “Spielerei” die zusätzlich völlig unnötig Strom verbraucht. Ein PC kann mitunter durch Verwendung eines aufwendigen 3D-Bildschirmschoners einen 50 Prozent erhöhten Verbrauch erzielen – lassen Sie daher lieber den Monitor nach ein paar Minuten automatisch in den Standby Modus schalten. Ein letzter Tipp, machen Sie sich Ihren Verbrauch deutlich, im Zweifelsfall visuell. Besorgen Sie sich ein Verbrauchsmessgerät und gehen Sie auf die Suche nach Stromfressern. Klemmen Sie das Gerät zwischen Steckdose und Gerät und schalten Sie dann den Monitor, Drucker oder Scanner ein. So sehen Sie wie viel das Gerät verbraucht und entdecken mögliche Übeltäter. Bei Bedarf kann man so auch nachrechnen, ob es nicht auf Dauer günstiger kommt ein altes Gerät auszurangieren und durch ein neues leistungsfähigeres aber oft auch energiesparenderes Modell auszutauschen (insbesondere bei Monitoren). Oder ein Multifunktionsgerät kann Fax, Scanner und Drucker in nur einem Gerät ersetzen und spart so auch Strom. BITKOM hat in einem Praxistest ein Büro von 2010 mit einem Büro von 2005 verglichen. Im neueren Büro wurden Röhrenmonitore durch moderne Flachbildschirme ersetzt. Statt Drucker, Kopierer, Faxgerät und Scanner wurde ein einzelnes Multifunktionsgerät installiert und dabei zeigte sich, dass das Büro von 2010 bei den gleichen Tätigkeiten der Mitarbeiter nur ein Drittel so viel Strom wie das Büro von 2005 verbrauchte. Ähnliche Einsparungen sind in Privathaushalten möglich.

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2011-08-18T15:05:05+00:00 / 2016-05-29T23:19:23+00:00 / Allgemein (Beratung)
Letztes Update dieser Seite: 29. Mai 2016