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Jeder zweite macht sich Sorgen um die Freiheit im Netz / Internet

Nach einer aktuellen Auswertung des Brancheverbandes Bitkom macht sich jeder zweite Internetnutzer sorgen um die “Freiheit im Internet”. Es besteht ein großer Diskussionsbedarf, was die Regulierung des Internets betrifft und wie man Sicherheit versus Freiheit gewichtet. Der Staat soll eingreifen, aber gleichzeitig stehen Nutzer einem Eingreifen auch skeptisch gegenüber.

52 Prozent der Internetnutzer macht sich Sorgen um die Freiheit im Netz

Soll der Staat und die Behörden ins Internet eingreifen, um es zum Beispiel sicherer zu machen, oder nicht. Diese Frage stellen sich immer mehr Nutzer des Internets. Nach einer aktuellen Auswertung von BITKOM machen sich etwa 52 Prozent der Internetnutzter Sorgen um die Freiheit im Internet. 40 Prozent der Nutzer teilen diese Ansicht hingegen nicht und machen sich keine Sorgen um “ihre Freiheit”. Die restlichen 8 Prozent der Nutzer sind unentschlossen / unentschieden. „Das Internet wird als Forum zur freien Meinungsäußerung hoch geschätzt, und die meisten Nutzer möchten diese Freiheit erhalten. Die Debatte um das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit, von Anonymität und Verantwortung im Internet steht noch ganz am Anfang. Wir müssen die freiheitlichen Werte des Internets erhalten und gleichzeitig für mehr Sicherheit im Web sorgen. Das ist eine gemeinsame Aufgabe von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft“ sagte BITKOM-Präsident Prof. Kempf.

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Jeder zweite macht sich Sorgen um die Freiheit im Netz / Internet

Staatliche Eingriffe ins Internet – Nutzer sind dafür aber auch sehr skeptisch

„Drei Viertel der User fordern ein stärkeres Eingreifen des Staats bei der Strafverfolgung im Internet, aber gleichzeitig sind über 60 Prozent gegen mehr Online-Überwachung und Vorratsdatenspeicherung“, so die Kernaussage von BITKOM. Internetnutzer sind also eher skeptisch bei einer Überwachung des Internets und es gibt hier noch großen Gesprächsbedarf. Zu diesem Thema gibt es sogar branchenweit eine eigene Konferenzserie “netz:regeln”. Für die Zukunfts-Gestaltung sind Politik, Wirtschaft und die Bürger gefragt.

2011-09-09T17:25:25+00:00 / 2013-12-01T00:24:50+00:00 / Allgemein (Beratung)

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Letztes Update dieser Seite: 1. Dezember 2013