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Jeder 10. hat internetfähigen TV, aber nur 13 Prozent nutzen Internet

Der Trend geht immer mehr zu internetfähigen TV Geräten. Die sogenannten Smart TVs haben, im Gegensatz zum „normalen“ Fernseher, zusätzlich zur Antennenbuchse auch einen Internetanschluss und somit einen Zugang zum Heimnetzwerk. Zuletzt wurden im September dieses Jahres 226.000 Stück verkauft, das sind fast 100.000 mehr als im Vorjahresmonat.

Nur 13 Prozent der Deutschen gehen mit einem internetfähigen TV Gerät ins Netz

Laut einer aktuellen Umfrage des Hightechverbandes BITKOM wurden bis heute etwa vier Millionen TV Geräte, die internetfähig sind, verkauft. Somit hat jeder zehnte deutsche Haushalt einen Fernseher mit Internetanschluss im heimischen Wohnzimmer stehen. Die Verkaufszahlen sind seit der Einführung des internetfähigen Fernsehers im Jahr 2009 enorm gestiegen. Zuletzt wurden im September dieses Jahres 226.000 Stück verkauft, das sind fast 100.000 mehr als im September 2010. „Internet und Fernsehen verschmelzen. Das Web gehört bei hochwertigen TV-Geräten inzwischen zur Standardausstattung“, sagte Ralph Haupter, Mitglied im BITKOM-Vorstand. Dennoch gehen nur 13 Prozent der Deutschen, die solch ein TV Gerät besitzen, aktiv ins World Wide Web. Der Vergleich zeigt, dass 99 Prozent der Computerbesitzer mit ihrem Laptop oder PC aktiv online sind. Und immerhin 27 Prozent aller Bürger gehen mobil mit Smartphone oder Tablet-PC ins Web. Die Experten sind der Meinung, dass der Durchbruch bei den TV Geräten mit Internetanschluss, wie bei den internetfähigen Handys (seit 1999), auch erst Jahre später kommt, wenn es mehr Videoangebote gibt, die speziell auf TV-Geräte ausgelegt sind. Gerade für Video on Demand Dienste (Onlinevideotheken) bieten sich internetfähige Fernseher an (z.B Unterstützung von maxdome).

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Jeder 10. hat internetfähigen TV, aber nur 13 Prozent nutzen Internet

Auch „ältere“ Modelle des Flachbildfernsehers können internettauglich gemacht werden

Die Hybrid TV Geräte (Smart TV) haben im Gegensatz zum „normalen“ Fernseher zusätzlich zur Antennenbuchse auch einen Internetanschluss und somit einen Zugang zum Heimnetzwerk. Fernsehfans können damit ins World Wide Web und somit neue Kanäle online empfangen (z.B. ZDF Mediathek oder verschiedene Online-Videotheken) und aktuelle Kinofilme  oder andere TV Inhalte abrufen (Video on Demand). Wenn man eine Sendung verpasst hat, kann man diese oft nachträglich über Mediatheken der verschiedenen Fernsehsender anschauen. Über den neuen Standard HbbTV können (ähnliche wie beim Videotext) Programmbegleitende Informationen abgerufen oder direkt in weitere Videoangebote der jeweiligen Sender umgeschaltet werden, die dann aber aus dem Internet kommen. Der Trend bei internetfähigen Fernsehern geht, wie bei den Smartphones, zu den Apps (TV Apps), auch hier stehen dem Kunden Programme wie zum Beispiel Videotelefonie oder der Abruf von Wetterdiensten zur Verfügung. Auch „ältere“ Flachbildschirme können internetfähig gemacht werden, in dem sich der Fernsehzuschauer eine Set Top Box zum nachrüsten kauft – so beispielsweise das Vodafone TV Center oder einen Telekom Media Receiver.

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2011-11-15T16:54:56+00:00 / 2016-09-16T04:10:55+00:00 / Allgemein (Beratung)

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Letztes Update dieser Seite: 16. September 2016