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Telekom Chef: “Deutschland hat Appetit auf Internet Geschwindigkeit”

Niek Jan van Damme (Vorstandsmitglied Deutschland und Sprecher der Geschäftsführung Telekom Deutschland GmbH) hat sich zum Thema Internetgeschwindigkeit geäußert und erklärt, dass Deutschland Appetit auf hohe Internet Geschwindigkeiten / Bandbreiten (Highspeed Internet) hat. Insbesondere durch Videoanwendungen wächst der Datenstrom im Internet recht schnell.

Die Deutschen sind hungrig auf Highspeed-Internet – Telekom setzt auf Technologie-Mix

Vorstandsmitglied und Sprecher der Geschäftsführung der Telekom Deutschland GmbH, Niek Jan van Damme, äußerte sich vor kurzem zum Thema Internetgeschwindigkeiten. Seiner Meinung nach sind die Deutschen hungrig nach hohen Internet Bandbreiten, also Highspeed Internet oder auch Breitband Internet. Insbesondere durch Videoanwendungen wächst der Datenstrom im Internet besonders schnell. Van Damme äußerte sich: „Ähnlich wie beim Kaffee wollen die Kunden zudem auch unterwegs nicht mehr auf ihre Konsumgewohnheiten verzichten: Facebook, Youtube und Co. sollen auch mobil verfügbar sein“. Dabei soll es letztendlich vollkommen egal sein, mit welcher Technik der Kunde letztendlich hohe Internetgeschwindigkeiten / Highspeed Bandbreiten erhält. Entscheidend ist nur, dass der Kunde letztendlich hohe Internet Geschwindigkeiten bekommt und das so günstig wie nur möglich. Um das umzusetzen, setzt die Telekom beim Breitbandausbau auf eine intelligente Mischung und setzt den so genannten Technologie-Mix ein. Dazu äußerte sich van Damme: „Wir treiben den Ausbau sowohl über Mobilfunklösungen wie LTE und UMTS (HSPA+ / HSPA / HSDPA / HSPUA), als auch über das Festnetz (DSL, VDSL, Fibre / Glasfaser / FTTH) voran. Der Mobilfunkausbau ist besonders effizient, weil damit relativ viele Menschen erreicht werden können bei überschaubaren Investitionskosten, denn der teure Tiefbau entfällt weitgehend, von der Glasfaseranbindung der Mobilfunkstandorte einmal abgesehen.“ Die Telekom versucht verstärkt in den Breitband Ausbau zu investieren, weil immer mehr Kunden zu den Kabelanbietern “abwandern”, die auch im ländlichen Bereich teilweise Internet Bandbreiten mit bis zu 100 Mbit/s liefern (Verfügbarkeit Kabelanbieter hier). Nur durch hohe Internet Geschwindigkeiten in Deutschland und zugleich fairen Preisen wird die Telekom langfristig die Kunden halten oder zurückgewinnen können.

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Telekom Chef: “Deutschland hat Appetit auf Internet Geschwindigkeit”

Die Telekom setzt auf Kooperationen mit Wettbewerbern und Kommunen für optimalen Erfolg

Die Telekom hat beim Ausbau des Festnetzes aus der eigenen Erfahrung heraus gelernt. Das heißt konkret, dass die Telekom nicht einfach ein Glasfasernetz aufbaut und erst danach schaut, ob die Kunden die Anschlüsse auch tatsächlich kaufen. Bevor die Telekom letztendlich mit Tiefbauarbeiten beginnt, möchte man in den geplanten Ausbaugebieten zwei Voraussetzungen erfüllt wissen. Zum einen müssen mindestens 80 Prozent der Eigentümer ihr Einverständnis für den Anschluss ihres Hauses gegeben haben (für FTTH = Fibre to the Home = Glasfaseranschluss direkt bis ins Haus hinein) und zweitens müssen mindestens 10 Prozent der Kunden vorher eine Vorbestellung abgegeben haben. „Sonst investieren wir an anderen Orten oder in andere Technologien. So stellen wir sicher, dass wir dem Bedarf an Internet Bandbreite entsprechend regional investieren. Im Festnetz hat zudem das gute alte Kupferkabel längst nicht ausgedient: Wir testen derzeit Technologien, mit denen sich auch darüber Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erreichen lassen.“ sagte van Damme. Wenn man das Wort Breitbandausbau hört, schaut man natürlich erst einmal auf die große Telekom. Doch letztendlich kann kein Unternehmen Deutschland komplett alleine mit einem Glasfasernetz ausbauen. Gerade deshalb setzt die Telekom auf die Zusammenarbeit mit Wettbewerbern und Stadtnetzbetreibern. Auch bereits erfolgreiche Kooperationen mit den Kommunen werden fortgesetzt. Dazu van Damme: „Wo der Breitbandausbau nicht wirtschaftlich ist, kann es sinnvoll sein, dass die öffentliche Hand unterstützt. So können die Gemeinden beispielsweise vorhandene Leerrohre zur Verfügung stellen, die Tiefbaumaßnahmen übernehmen oder sich finanziell beteiligen“. Allein im Jahr 2011 hat die Telekom 1.000 solche Kooperationen geschlossen und auf diese Art und Weise mehr als 180.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt. Van Damme sagte abschließend: „Das zeigt: Der Breitbandausbau kommt gut voran. Es gibt aber nicht nur einen Weg zum flächendeckenden Hochgeschwindigkeitsnetz (Internet Bandbreite). Der Hunger kann auf viele Arten gestillt werden“.

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2011-12-25T06:47:15+00:00 / 2016-09-16T03:44:19+00:00 / Anbieter Telekom
Letztes Update dieser Seite: 16. September 2016