Anbieter

Online-Shopping wurde schon von 86 Prozent der Internetuser genutzt

Ganze 86 Prozent der Deutschen haben schon einmal im Internet eingekauft, dies ergab eine Erhebung im Auftrag des Hightechverbandes BITKOM. Sehr beliebt beim Onlineshoppen sind Eintrittskarten, Flugtickets, Musik, Bücher, Klamotten und Elektronik. Aber Sie sollten immer vorsichtig sein, daher haben wir einige Tipps für Sie zum Kauf im Internet zusammengestellt.

Bereits 86 Prozent der Deutschen haben schon einmal im World Wide Web eingekauft

Laut einer Erhebung im Auftrag des Hightech Verbandes BITKOM haben schon 86 Prozent im Internet eingekauft. Es werden bevorzugt Eintrittskarten, Flugtickets und Musik (jeweils knapp 40 Prozent) im World Wide Web erworben. Je rund 30 Prozent shoppen im Netz Bücher, Kleidung und Elektronik. Die Internetkäufe können in große Online-Marktplätze, Web-Shops von Fachhändlern und Auktionsplattformen sowie aber auch in Kleinanzeigen-Portalen und Spezialforen erworben werden, denn überall gibt es attraktive Angebote für den Käufer. Vor allem Privatleute verkaufen gebrauchte Güter oder Gegenstände, die sie irrtümlich gekauft hatten. So lassen sich im großen World Wide Web alle möglichen Gegenstände wie Handys, Autozubehör oder Sammlergegenstände bis hin zu sehr seltenen Artikeln finden. Sie suchen noch einen günstigen Internetanschluss?

>>> Verfügbarkeit aller Kabelanbieter auf einem Blick

>>> Verfügbarkeit aller DSL-Anbieter auf einem Blick

Online-Shopping wurde schon von 86 Prozent der Internetuser genutzt

Laut Highechverband BITKOM bleibt beim Internetkauf immer ein Restrisiko bestehen

BITKOM hat hier einige Tipps für Sie zusammengestellt, worauf Sie beim Internetkauf achten sollten.

  • Schutz vor unseriösen Angeboten
    Seien Sie vorsichtig, wenn die Angaben des Verkäufers für den Artikel lückenhaft oder unverständlich beschrieben sind, denn ein seriöser Anbieter macht wahrheitsgemäße Angaben (z.B. Kratzer, Defekte usw.) über seine Artikel, die er verkauft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann immer den Verkäufer anschreiben und nachhaken. Wird auf Nachfragen ausweichend oder gar nicht geantwortet, Finger weg! Gleiches gilt, wenn der Verdacht besteht, dass ein Markenartikel gefälscht ist. Daher seien Sie immer auf der Hut vor eventuellen Betrügern.
  • Blick in Nutzerprofile
    In Foren können auch die Nutzerprofile auf die Seriosität des Anbieters schließen lassen – wenn etwa ein Experte für eine bestimmte Automarke, der immer wieder Ersatzteile dieser Marke anbietet, auch sonst häufig im Forum Beiträge schreibt. Ein gewisses Restrisiko für den Käufer gibt es aber bei privaten Geschäften in Foren immer. Die Minimierung dieses Restrisikos ist einer der Erfolgsfaktoren von kommerziellen Marktplätzen, Auktionsplattformen und speziellen Online-Bezahldiensten. Lieferungen per Nachnahme bieten hierbei eventuellen Schutz.
  • Zusätzliche Absicherung
    Besorgen Sie sich den vollen Namen, Adresse und eine Telefonnummer des Anbieters, bevor Sie Geld überweisen. Wenn es sich um hohe Summen handelt, zögern Sie nicht und lassen Sie sich vom Verkäufer eine Ausweiskopie geben. Im Einzelfall ist auch ein Kaufvertrag sinnvoll.
  • Bezahlung und Versand
    Riskant ist auch Vorkasse (erst zahlen, dann bekommt man die Ware), die aber viele private Verkäufer verlangen. Alternativ können Sie jedoch den Versand per Nachnahme wählen (hier kann der Käufer das Paket im Beisein des Postboten öffnen, um zu sehen, ob die bestellte Ware drin ist). Des Weiteren ist man aber auch mit Paypal, was schon viele anbieten, auf einer sicheren Seite, da die Bankverbindung oder Kreditkartennummer bei der Transaktion nicht übermittelt werden und man teilweise sogar noch versichert ist über Paypal. Wenn Sie ganz auf Nummer sicher gehen möchten, dann bezahlen Sie bei der Abholung des Artikels.
  • Treuhand-Services
    Treuhand-Services oder vergleichbare Garantien werden vor allem von größeren Marktplätzen und Auktionsplattformen wie zum Beispiel Ebay angeboten. Solche Dienste können auch bei privaten Geschäften über Foren ins Spiel kommen, müssen dann aber von den Beteiligten auf eigene Initiative genutzt werden. Interessenten sollten die Services zunächst vergleichen, um festzustellen, welche Sicherheiten sie im Schadensfall bieten.
  • Rechtliche Lage
    Verkäufe in Foren sind oft eine Aufforderung des Verkäufers, dass der mögliche Käufer ein Angebot abgeben soll (juristisch gesehen). Wenn der Verkäufer auf das Käuferangebot eingeht, kommt ein Kaufvertrag zustande, dieser kann auch per E-Mail abgeschlossen werden (hier sollte der Käufer immer Bezug auf die Ware und die Konditionen nehmen). Besondere Vorschriften gelten für Verträge, an denen ein Minderjähriger (also unter 18 Jahren) beteiligt ist, und für Geschäfte, die zwischen Unternehmern und Verbrauchern abgeschlossen werden.
  • Ansprüche des Käufers
    Auch beim Internetkauf gibt es die gesetzlichen und festgelegten Gewährleistungs- und Rücktrittsrechte (außer bei gebrauchten Artikeln). Die Erfolgsaussichten für nachträgliche Ansprüche des Käufers sind beim Internet-Kauf per se nicht besser oder schlechter, als bei anderen Kaufverträgen. Sollte der Verkäufer jedoch berechtigte Ansprüche des Käufers nicht anerkennen, dann kann selbstverständlich der Käufer den Verkäufer verklagen.

 >>> Info´s zu den Tarifen der einzelnen Kabelanbietern und Bestellung

>>> Info´s zu den Tarifen der einzelnen DSL-Anbieter und Bestellung

2012-01-28T07:33:18+00:00 / 2015-11-21T21:15:18+00:00 / Allgemein (Beratung)
Letztes Update dieser Seite: 21. November 2015