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Rösler: Breitband Netze durch Wettbewerb + Offenheit Technologie

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, traf sich mit den großen Fachmännern der Branche. Vertreter der Telekommnunikationswirtschaft, von kommunalen Spitzenverbänden und die Wirtschaftsministern der Bundesländer diskutierten mit Rösler das weitere Vorgehen zur Umsetzung der Breitbandstrategie der Bundesregierung.

75 Prozent aller Haushalte sollen bis 2014 mit 50 Mbit/s und mehr versorgt werden können

Das Ziel der Bundesregierung ist klar formuliert und lässt dennoch viel Spielraum. Dank technologie- und wettbewerbsneutralem Ansatz der Breitbandstrategie können alle Anbieter des Marktes, also egal ob Telekommunikationsanbieter oder Kabelnetzbetreiber, die Erwartungen der Bundesregierung bis 2014 erfüllen. Allen voran stehen die Kabelanbieter wie Kabel Deutschland, Kabel BW, Unitymedia sowie TeleColumbus, die die Breitbandversorgung meist leicht mit einer Umstellung auf den Übertragungsstandard DOCSIS 3.0 voran bringen. Die schnellen Kabel-Internet-Anschlüsse schaffen derzeit Geschwindigkeiten von bis zu 128 kbit/s. Aber auch die Telekommunikationsanbieter setzen sich weiterhin ein. VDSL-Anschlüsse bringen 50 Mbit/s in deutsche Wohnzimmer, die Verlegung der nötigen Technik ist allerdings aufwendiger. VDSL Anschlüsse mit bis zu 50.000 kbit/s Geschwindigkeit sind bei der Telekom, Vodafone, Alice / O2 sowie 1&1 in vielen Regionen Deutschlands bereits möglich. Noch aufwendiger im Breitband Internet Ausbau ist ein noch schnellerer FTTH (Fibre to the Home) Anschluss, welchen die Telekom nun in ausgewählten Pilotstädten forciert und dort dann bis zu 200 Mbit/s im Downstream und 100 Mbit/s im Upstream anbieten möchte. Um bis Ende 2014 den Großteil der Gemeinden und Städte mit mindestens 50 Mbit/s zu versorgen, sind aber auch noch weitere Breitbandtechnologien gefragt, wie zum Beispiel Highspeed Internet per Funk mittels LTE (Long Term Evolution).

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Rösler: Breitband Netze durch Wettbewerb + Offenheit Technologie

Mobilfunkstrukturen bringen Deutschland führende Position beim Breitbandausbau ein

Mit der Versteigerung ungenutzter Funkfrequenzen und der im Anschluss erfolgten Einführung des neuen Mobilfunkstandards LTE positioniert sich der Wirtschaftsstandort Deutschland ganz neu und nimmt eine führende Position ein. Das freut den Bundesminister Rösler, welcher dennoch eine große Aufgabe für die Netzbetreiber kommen sieht: “Es sind verstärkte Anstrengungen notwendig, um 75 Prozent der Haushalte mit Bandbreiten von 50 Mbit/s und mehr bis 2014 zu erschließen und damit das nächste Ziel der Breitbandstrategie zu erreichen.“ Die neue LTE-Funk Technologie ist bei den Anbietern Telekom, Vodafone und O2 in unterschiedlichen Verträgen möglich und bringt dem Internetnutzer bis zu 50.000 kbit/s Geschwindigkeit. Was für einen schnellen Breitbandausbau noch getan werden kann, das verrieten die Vertreter der Branche: Die rechtlichen Rahmenbedingungen beim Bau- und Planungsrecht zum Beispiel, könnten optimiert werden und den Netzbetreibern den Breitbandausbau deutlich erleichtern. Aber auch die Finanzierungsmöglichkeiten beim Bund, den Ländern und der EU sollen künftig nicht nur einfacher, sondern auch verständlicher gemacht werden. Vertreter von Bund und Ländern, kommunaler Spitzenverbände und Vertretern der Telekommunikationsbranche haben sich zusammengeschlossen, um den Ausbau gemeinsam abzustimmen und den Breitbandausbau in Deutschland zum Ziel zu führen.

>>> Informationen zu Vodafone LTE, Verfügbarkeit + Bestellung

>>> Informationen zu Telekom LTE, Verfügbarkeit + Bestellung

>>> Informationen zu O2 LTE, Verfügbarkeit und Bestellung

2012-02-16T23:30:11+00:00 / 2016-09-16T04:10:09+00:00 / Allgemein (Beratung)

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Letztes Update dieser Seite: 16. September 2016