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Mobilfunk-Discounter: wer nutzt welches Netz (D1, D2, E-Plus)?

Immer mehr Mobilfunk-Discounter kommen auf den Markt. Der Grund hierfür ist ganz einfach: die Mobilfunk-Discounter bieten faire Konditionen und binden somit viele Kunden. Doch welcher Anbieter nutzt welches Netz? Ist billig auch wirklich gut oder steckt etwa hinter den “Billiganbietern” ein hochwertiges Netz? Hier Netzabdeckung prüfen: Telekom, VodafoneE-Plus, o2 

Mobilfunk-Discounter: welches Netz steckt eigentlich hinter den einzelnen Discount-Marken?

Vor knapp zehn Jahren musste man für eine Minute mobiles Telefonieren mehr als 79 Cent bezahlen. Heute würde man das als Wucher bezeichnen. Dank der Billiganbieter, wie z.B. Tchibo, Aldi oder yourfone gibt es auf dem Markt immer mehr günstige Mobilfunktarife. Selbst die großen Mobilfunkanbieter (Telekom, Vodafone, E-Plus und o2) sind durch die Veränderung des Mobilfunkmarktes in einen Konkurrenzkampf mit den Discountern getreten, obwohl die Billiganbieter anfangs noch belächelt wurden. Derzeit gibt es knapp 50 Mobilfunkanbieter in Deutschland, die um neue Mobilfunkkunden buhlen. Doch welcher Discounter nutzt eigentlich welches Handy-Netz? Die gängigsten Anbieter und die zugehörigen Netze haben wir Ihnen nachfolgend zusammengefasst.

  • Das Telekom Mobilfunknetz (D1) nutzen: > congstar (unser Empfehlung!) Debitel light, ja! mobil, Penny mobil und callmobile. Das D1-Netz ist mehrfacher Netztest-Sieger.
  • Das Mobilfunknetz von Vodafone wird unter anderem von folgenden Anbietern genutzt: BigSIM, BILDmobil, Edeka mobil, Fyve, McSIM, o.tel.o, smobil, Discotel und smart.
  • Viele Discounter nutzen das E-Plus Netz, darunter unter anderem: ADAC Mobilfunk, Aldi Talk, Base, > yourfone (Empfehlung), Tele2, simyo, blau.de, mp3.de, ay yildiz sowie MTV Mobile.
  • Wenn Sie über das o2 Netz telefonieren möchten, wenden Sie sich an folgende Discounter: Netzclub, Schlecker mobil, Lidl, fonic, Tchibo, Maxxim, simply, hello mobil und Discotel Plus.

Nun wissen Sie, mit welchem Discount-Angebot Sie in welchem Mobilfunknetz telefonieren und surfen. So lassen sich die Angebote der einzelnen Anbieter leichter miteinander vergleichen. Beachten Sie aber auch, dass die Discount-Marken mobiles Internet oft nur mit bis zu 7,2 Mbit/s bereitstellen, während Sie zum Beispiel bei Telekom und Vodafone mobile Datentarife und Smartphone-Tarife mit bis zu 150 Mbit/s erhalten (dank LTE Technologie).

Tarife direkt vom Netzbetreiber: > Telekom / > Vodafone / > o2 / > Base

Mobilfunk-Discounter: wer nutzt welches Netz?

Ist billig denn auch wirklich gut? Und was ist der Unterschied zum eigentlichen Netzbetreiber?

An sich ist an den günstigen Angeboten der Discountanbieter nichts auszusetzen. Die oft attraktiven und einfach gehaltenen Angebote locken immer mehr Kunden. Der Marktanteil der “Billiganbieter” liegt derzeit  bei ca. 30 %, so eine Studie von BITKOM. Die Netzqualität ist dabei, wie auch bei den Angeboten von Telekom, o2, Vodafone und E-Plus, lediglich vom Standort abhängig. Ein deutlicher Unterschied zeigt sich bei vielen “Billigmarken” aber im Kundenservice. Eine Beratung vor Ort ist von keinem Discounter zu erwarten und auch bei Fragen zu Rechnungen oder weiter aufstockenden Angeboten steht der Kunde schnell vor dem Aus. Der Kundenservice ist meist lediglich per E-Mail oder kostenpflichtiger Hotline zu erreichen. Auch bei der Leistung des mobilen Internet ist ein Unterschied spürbar. “Die höchsten im LTE-Netz verfügbaren Surfgeschwindigkeiten und ein großes Datenvolumen für die Internetnutzung sind meist nur bei den Netzbetreibern erhältlich”, erklärt Florian Krüger vom Internetvergleichsportal Verivox gegenüber dem Stern. Das bedeutet, dass besonders junge Leute mit einem Bedarf an einem schnellen mobilen Internetzugang weiterhin mit einem Flatrate-Tarif von Vodafone, Telekom, o2 oder E-Plus besser gestellt sind.

Smartphones & Mobilfunktarife bei: > Telekom / > Vodafone / > o2 / > Base

 *Alle Angaben zur Nutzung der Mobilfunk-Netze ohne Gewähr.